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„PH-16“: 60 Meter hohe plattenbauliche Dinosaurier aus DDR-Zeiten. Wir wissen, welche überlebt haben.

Unsere neueste Gebäudetypisierung unterteilt erstmals alle Hochhäuser mit bis zu 500 Haushalten in sogenannte Punkt- und Scheibenhochhäuser. Das PH-16 fällt dabei in die Kategorie der Punkthochhäuser (= hohe Bebauung bei geringer Grundfläche) mit alleinstehender Lage im Plattenbauverbund in den Großstädten der ehemaligen DDR Erfurt, Gera, Leipzig und Magdeburg.

Das PH-16 fasste ursprünglich rund 140 Wohnungen sowie ein oder zwei Kleingewerbeeinheiten im Erdgeschoss. Die Erschließung erfolgte hauptsächlich über zwei innenliegende Aufzüge. Ungefähr 400 Personen lebten in einem voll vermieteten Gebäude. Städtebaulich diente das PH-16 – immer in Gruppen von mindestens zwei Gebäuden errichtet – als Tor oder Hochpunkt innerhalb der Plattenbausiedlungen. Mit knapp 60 Meter Höhe ist es einer der höchsten in Serie gebauten Plattenbautypen der DDR. An mehreren Standorten sind PH-16 als städtebauliche Dominante erhalten worden, so z.B. am Juri-Gagarin-Ring in Erfurt (4 von 5 erhalten, 2 davon auf dem Luftbild zu erkennen).
Unsere Gebäudetypisierung beschreibt alle Wohngebäude Deutschlands u. a. nach baulichen Merkmalen und Lage und unterteilt sie in aktuell ca. 25 Typen. Auf dieser Basis lässt sich realitätsgetreu beschreiben, wie Deutschland tatsächlich wohnt. Bei der Profilierung oder Segmentierung von Zielgruppen und Kunden liefert die Gebäudetypisierung hochpräzise Merkmale.

Weitere Informationen zur Gebäudetypisierung sind erhältlich über Dr. Barbara Wawrzyniak, +49 (0) 228 74887 - 369