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Wo viele Muslime leben: Das Jahr 2015 stellt mit einem Wanderungsüberschuss von 1,14 Mio. Ausländerinnen und Ausländern den größten Zuwachs in der Geschichte der BRD dar.

Damit dürften aktuell rund 9,3 Mio. ausländische Mitbürger in Deutschland leben. Dies entspricht einem Wachstum von 13,5% gegenüber Ende 2014, so das Statistische Bundesamt. Zählt man die Bürger mit Migrationshintergrund und deutschem Pass hinzu, kommt man auf insgesamt 17,5 Millionen Menschen bzw 21,1% der in Deutschland lebenden Bevölkerung.

Dieser in der Geschichte der Bundesrepublik größte Bevölkerungsanstieg veranlasste infas 360 dazu die regionale Verteilung der ethnischen Gruppen nach den Herkunftsländern

  • Türkei
  • Polen
  • Italien
  • Ex-Sowjetunion
  • Ex-Jugoslawien
  • Muslimische Staaten

komplett neu zu berechnen. Zu den Muslimischen Staaten zählen u.a. Algerien, Mauretanien, Libyen, Marokko, Somalia, Tunesien, Ägypten, Jemen, Afghanistan, Indonesien, Irak, Iran, Jordanien, Libanon, Oman, Bangladesch, Pakistan, Syrien, Malaysia und die Maghreb-Staaten. Auf dieser Basis werden aktuell auch die regionalen Anteile der Religionszugehörigkeiten ermittelt. Dazu gehören:

  • Römisch-Katholisch
  • Evangelisch
  • Muslimisch
  • Sonstige
  • Keine Angehörigkeit bzw. Angabe

Es wurde dazu erstmals eine rund 7,6 Mio. große Vor- und Nachnamens-Stichprobe, die 54 Mio. Personen repräsentiert, mittels komplexer und wissenschaftlich anerkannter Onomastik-Verfahren analysiert. Auf Basis der amtlichen Informationen (siehe Karte) und den Small Area Methoden (SAM) werden die Gruppen statistisch nachvollziehbar regionalisiert.

Weiterführende Informationen erhalten Sie telefonisch unter 0228/74887 - 360 oder per eMail info(at)infas360.de.